Hallo liebe Eltern, Schwimmlehrer und Trainer,

in den letzten Wochen ist doch wieder einiges bei mir passiert, von dem ich heute gerne berichten möchte. So hatte ich vor kurzem einen Mitarbeiter der lokalen Tageszeitung ‚Volksstimme‘ in meinen Kursen zu besuch. Er berichtete in seinem darauffolgenden Artikel (siehe unten!) über mein Angebot, die Inhalte meiner Baby- und Kleinkinderschwimmveranstaltungen und klärte Eltern über die Bedeutung des frühen Schwimmenlernens auf.

Vor allem in diesem Sommer merkt man wieder wie wichtig es ist, auf seine Kleinen in Wassernähe aufzupassen. Aufgrund der vielen warmen und sonnigen Tage sind viele Familien natürlich auch öfter an Seen, in Freibädern und auch an der Ost- bzw. Nordsee unterwegs. In den Medien hört man fast wieder täglich, das Kinder im Nichtschwimmerbereich leblos, mit dem Gesicht unter Wasser, aufgefunden wurden sind und Eltern zunehmend mehr und mehr auf ihre Handy- und Tabletbildschirme starren, anstatt auf ihre Kinder im Wasser zu achten. Des Weiteren hört man, dass die Freibäder, so weit sie überhaupt noch von den Kommunen betrieben werden, bei diesen Temperaturen maßlos überfüllt sind und es zu wenige Rettungsschwimmer in Deutschland gibt.

Das was mich immer wieder am meisten schockiert ist, wenn sich Eltern dabei auf die sowieso schon überforderten Rettungsschwimmer verlassen. LIFEGUARDS SIND KEINE KINDERMÄDCHEN! Ich erinnere mich an einen Fall, bei dem die Kinder Samstagfrüh im Schwimmbad abgegeben wurden sind und die Eltern anschließend ihren Wochenendeinkauf erledigt haben. So nach dem Motto „Es sind ja Rettungsschwimmer da und die werden dafür bezahlt, das meinem Kind nichts passiert.“

Zu all diesen Informationen gibt es eigentlich nur eins zu sagen. Übernehmen sie die Verantwortung und sorgen sie selbst dafür, dass ihre Kinder sich im Wasser wohlfühlen, schnell lernen wie man sich darin sicher bewegt bzw. sich in der Not selbst helfen kann. Ein erster Schritt in die richtige Richtung wäre, dass sie ihrem Kind einen regelmäßigen Zugang zum Wasser ermöglichen. Der dreiwöchige Seepferdchenschwimmkurs reicht dafür leider nicht aus. Nutzen sie in den kalten Monaten die Schwimmhallen und im Sommer die umliegenden Seen. Gestalten sie diese Besuche interessant und sorgen sie dafür, dass sie viel Spaß beim Üben zusammen haben. Entfernen sie sich jedoch nie weiter als eine Armlänge von ihren Kleinen. Jedes Gewässer ist anders und hat seine individuelle Tücken und Gefahrenquellen.

Des Weiteren hilft es sich früh professionelle Hilfe zu holen. Wer die Möglichkeit hat, einen Babyschwimmkurs zu besuchen, sollte das auch tun. Im Kleinkinderschwimmkurs werden die Mädchen und Jungen dann gut auf das Schwimmen lernen vorbereitet, so das es in den späteren Schwimmkursen keine Probleme geben sollte, die erforderlichen Techniken zu lernen und umzusetzen. Aber auch hier darf der Prozess des Schwimmen Lernens noch nicht unterbrochen werden. Ihr Kind beherrscht jetzt erst nur ein paar Grundlagen. Nachhaltig ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Machen sie weiter und üben mit ihrem Kind selbstständig. Ein paar Anreize und Ideen finden sie ja z.B. hier auf meinem Blog.

Hier nun der Link zum Artikel in der Burger Volksstimme von vor knapp zwei Wochen.

Mit dem Element Wasser verbunden, Volksstimmeartikel vom 9.7.2018

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