Wie so oft im Leben macht Übung den Meister. Um dein Kind so gut wie möglich auf bestimmte Gefahren im Wasser vorzubereiten, verlangt es nach einer umfassenden und längerfristigen Ausbildung.

Die Grundlagenausbildung, wie z.B. das Schweben, tauchen, aus dem Wasser klettern oder der bedenkenlose Sprung ins Wasser gehören genauso zur Ausbildung, wie das Erlernen verschiedener Schwimmtechniken, Schwimmen in Rettungswesten, das Üben vor Rettungstechniken oder das Zurücklegen von größeren Distanzen im Wasser unter erschwerten Bedingungen.

Bootsicherheitstraining

Oft hört man in den Medien, wie Rettungsspezialisten darüber diskutieren, wie lange bzw. wie weit ein Kind schwimmen können sollte, um es als „wassersicher“ einzustufen. Reichen fünf Minuten aus oder sind 15min ununterbrochenes Schwimmen besser? Die Frage stellt sich nicht mehr, wenn Ihr Kind weiß, in welcher Position es sich im Wasser erholen, ausruhen und neue Kraft tanken kann ohne dabei in Panik zu geraten.

Stellt euch vor ihr macht einen gemeinsamen Familienausflug und verbringt eure Zeit am Wasser, z.B. mit angeln, einem Bootsausflug, einer Kajaktour oder ein Picknick am Fluss. Plötzlich und unerwartet fällt dein Kind ins Wasser und das auch noch bekleidet. Es hat zwar einen Schwimmkurs besucht und fühlt sich ansonsten sehr wohl im Wasser, aber kannst du mit hundertprozentiger Gewissheit behaupten, dass sich dein Kind in dieser Situation ruhig verhalten wird? Weiß es, wie es sich anfühlt mit Jacke, Hose und Schuhe zu schwimmen? Weißt du wie du in dieser Situation deinem Kind zu Hilfe kommen kannst ohne dich dabei selbst in Gefahr zu bringen? Wahrscheinlich nicht.

Zu viele Menschen wollten andere vor dem Ertrinken retten, sind aber selbst dabei in Schwierigkeiten geraten.

Diese und viele andere Kenntnisse und Erfahrungen können eines Tages überlebenswichtig sein. Leider werden sie bis heute in der Schwimmausbildung aber immer noch oft vernachlässigt oder überhaupt nicht berücksichtigt. Es sieht fast so aus als ob viele Schwimmvereine, die Schwimmunterricht anbieten, mehr an die Ausbildung von zukünftigen Leistungsschwimmern und wachsenden Mitgliederzahlen interessiert sind, als an einer umfangreichen Wassersicherheitsausbildung deines Kindes.

Erkundige dich vorher also genau über den Schwimmlernanbieter und stelle viele Fragen bezüglich der vielseitigen Ausbildung, wie es nach dem ersten Kurs weitergeht, welche Ausbildung und Erfahrung die Schwimmlehrer haben, ob diese am Anfang der Ausbildung mit im Wasser sind oder auch wie viele Kinder in einem Anfängerkurs mitmachen. Nur so kannst du herausfinden um was für eine Art Schwimmkurs es sich handelt.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.