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Vor ein paar Wochen hat Tristan euch in einem kleinen Video gezeigt, wie unbekümmert er seine Augen unter Wasser öffnen kann, was sehr wichtig für die Orientierung und das Wohlbefinden in dieser etwas anderen „Welt“ sein kann. Wie kann ich nun bei meinem eigenen Kind testen ob es die Augen unter Wasser genauso schön öffnen kann oder nicht? Hier erfahrt ihr wie es geht…

Eine der wichtigsten zu erlernenden Fertigkeiten in der Wassergewöhnung ist das unbekümmerte Öffnen der Augen unter Wasser. In der Seepferdchenprüfung müssen Kinder einen Gegenstand aus schultertiefen Wasser auftauchen. Oft kann dabei geschummelt werden, indem z.B. das Kind einfach die Augen geschlossen lässt und den Boden mit den Händen abtastet, bis es dann den Gegenstand greifen kann.

Wie kann man als Elternteil im Nachhinein testen, ob mein Kind ohne Zweifel auch wirklich die Augen unter Wasser öffnen kann?

Eine Möglichkeit wäre 3 bis 4 gleiche Gegenstände (z.B. Tauchringe) in unterschiedlichen Farben auf den Grund möglichst eng neben- oder aufeinander zu positionieren und dann euer Kind dazu auffordern, eine bestimmte Farbe hochzutauchen. Bringt es die falsche Farbe zur Wasseroberfläche oder mehr als einen Ring, dann kann es durchaus sein, dass es seine Augen unter Wasser geschlossen hält.

Habt ihr keine Ringe zur Verfügung, dann könnt ihr das auch ohne Ausrüstung austesten. Fordert einfach euer Kind dazu auf, eure Finger unter Wasser zu zählen. Auch eure Hand mit “High Five” unter Wasser abzuklatschen oder nur das normale Händeschütteln verlangt von eurem Kind die Augen unter Wasser zu öffnen und sich zu orientieren, da es ja eure Hand vorher erst finden muss, bevor es sie berühren kann.

Versucht es mal. Es wird eurem Kind viel Spaß bereiten. Natürlich nur, wenn es bereits gelernt hat, den Kopf problemlos unterzutauchen. Habt ihr noch keinen Wassergewöhnungskurs besucht oder habt vor diesen selbst durchzuführen, dann holt euch bitte vorher Rat bei einem erfahrenen und qualifizierten Schwimmlehrer.

Hier noch ein kleiner Tipp: Viele Kinder reiben sich mit den Fingern die Augen nach dem Auftauchen. Am Anfang, während der Gewöhnungsphase, ist das noch ok. Nach ein paar erfolgreichen Übungststunden sollte dann aber sehr darauf geachtet werden, dass das Kind lernt, durch einfaches Blinzeln das Wasser aus den Augen zu entfernen. Diese Fertigkeit zu meistern, kann im Notfall sehr wichtig werden. Stellt euch vor, euer Kind fällt ins Wasser. Nach dem Wiederauftauchen muss es in der Lage sein, ruhig zu agieren. Es braucht nun seine Hände, um den Kopf über Wasser zu halten. Es bleibt also nur das Blinzeln, um die Augen vom Wasser zu befreien. Hat das Kind dieses vorher im Wassergweöhnungskurs nicht gelernt, wird es wohlmöglich panisch reagieren und das sollte, wie wir ja alles wissen, in Extremsituationen vermieden werden.

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