IMG_1265_reach to rescue

Unter Selbstrettung und die Rettung Anderer versteht man, wenn eine Person weiß wie im Notfall richtig zu reagieren ist wenn sie sich selbst oder jemand anderes unbewusst einer Gefahr im Wasser oder in Wassernähe ausgesetzt hat.

Nehmen wir zum Beispiel die Situation wo ein Kind am Rand eines Schwimmbeckens spielt und eines der Spielzeuge aus Versehen ins Wasser fällt. Das Kind versucht nun diesen Gegenstand zu greifen und fällt selbst hinein. Im Idealfall taucht das Kind auf, öffnet seine Augen, orientiert sich, bewegt sich auf kürzestem Weg wieder zurück zum Beckenrand und klettert ohne Probleme aus dem Wasser.
 Diese Situation muss im Schwimmunterricht immer wieder geübt, vertieft und dem Kenntnisstand des Schwimmschülers weiter angepasst werden.

Zu wissen was zu tun ist, wenn ein in Not geratener Schwimmer Hilfe benötigt ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Kinder müssen verstehen, warum sie auf gar keinen Fall ins Wasser springen dürfen, um zu helfen, wie sie gekonnt Aufmerksamkeit bei der in Not geratenen Person erregen, effiziente und hilfreiche Instruktionen weiterreichen und schwimmende Gegenstände vom Land aus gezielt zuwerfen können. Manche Kinder sind evtl. noch zu klein für diese Aufgaben, allerdings durchaus fähig Erwachsenen umgehend auf die in Not geratene Person aufmerksam zu machen. Auch das kann im Schwimmunterricht bereits früh besprochen und geübt werden.

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