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Fortsetzung: Im Anschluss an die Jahrestagung der deutschen Vereinigung für Sportwissenschaften in Leipzig ging es dann gleich für zwei Tage zur Fortbildung von 22 Schulschwimmkoordinatoren aus Sachsen Anhalt in Clausthal Zellerfeld.

Hier ging es nicht nur wie bei den Sportwissenschaftlern und Hochschuldozenten um die Vorstellung des australischen Schwimmlehrer- und Wassersicherheitsausbildungslehrgangs von AUSTSWIM, sondern auch um praktische Inhalte und Methoden.

In den ersten beiden von fünf Themen sprach ich im Wesentlichen über die Wassergewöhnung und Wassersicherheitsinhalte aus der Sicht des Schulschwimmens. Neben der Vermittlung von ein paar Wassergewöhnungsspielen und der Auffrischung von Kenntnissen, wie dem Schweben, Gleiten, dem Beinschlag in Bauchlage, wurden auch ein paar Überlebens- und Rettungstechniken vermittelt. Hier wurde gezeigt und vor allem auch geübt, welche Möglichkeiten Kinder haben in Not geratenen Personen zu helfen, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen.

Am zweiten Tag sprach ich über das wohl eher neue und für viele der teilnehmenden Sportlehrer ungewöhnliche Thema “Kraulschwimmen als Erstschwimmart”, wobei es hier hauptsächlich um die Inhalte der methodischen Reihe dieser Schwimmart ging, wie man Technikfehler erkennt und mit welchen Übungen sie zu beheben sind.

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Des Weiteren gab ich einen Überblick über die Inhalte des australischen Schulschwimmens, wobei von den Teilnehmern nicht schlecht geschaut wurde, als man erkannte, wie breit und vielseitig doch die Schwimmausbildung in Down Under verglichen zur deutschen ist.

Den Abschluss meiner kleinen Vortrags- und Workshopreihe bildete eine Einführung in die in Deutschland ehe unbekannte Überlebensschwimmart “survival backstroke”, die in Australien oft als Vorbereitung auf das anschließende Brustschwimmen genutzt wird. Durch die korrekte Ausführung dieser Schwimmart verfügen Schüler somit über eine zweite Fortbewegungsart im Wasser, die zum einen Bewegungen des Brustschwimmens beinhaltet, aber zum anderen auch die Chance auf das Überleben im Notfall erhöhen könnte.

In einer kleinen Abschlussdiskussion wurde dann von vielen Teilnehmern neben vielen Tipps, Auffrischungen und neuen Erkenntnissen bzw. Techniken, bestätigt, dass vor allem das Beherrschen der Rettungstechniken für Kinder als sehr interessant und wichtig angesehen wird. Es wurde daher vorgeschlagen in einem späteren Seminar noch mal vertieft auf dieses spezielle Thema einzugehen.

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