Schwimmen lernen in einem sauberen und freundlichen Schwimmbad mit professionell ausgebildeten Schwimmlehrern wird deinem Kind viel Spaß machen und dich im Anschluss der Ausbildung nachts ruhiger schlafen lassen. Jedoch gibt es einiges zu beachten, bevor man sich für eine Schwimmschule entscheidet.

Die hier in den nächsten Wochen von mir zusammengestellten Tipps und Empfehlungen basieren auf den Standards und dem Serviceangebot von vielen privaten australischen Schwimmschulen. Bitte bedenkt, dass ihr in Deutschland von vielen Anbietern meine Anregungen bezüglich Kundenservice und Angebot nicht erwarten oder voraussetzen könnt, da Schwimmunterricht hier oft von Schwimmvereinen, ehrenamtlichen Trainern und öffentlichen Schwimmhallen für einen sehr geringen Preis angeboten wird. Sucht euch daher am besten aus den Schwimmschulangeboten das aus, was euch am wichtigsten ist. 

Teil 1 der Serie: „Wie finde ich die richtige Schwimmschule?“

Eine freundliche und ansprechende Atmosphäre


Freundliches, offenes und zuvorkommendes Personal, das sich an deinen Bedürfnissen und denen deines Kindes orientiert und alle anfallenden Fragen professionell beantworten kann, ist eine wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen Start in einen neuen Schwimmkurs. Bevor es richtig losgeht, sollten vom Schwimmlehrer bzw. von den Mitarbeitern, die die Buchung für den Schwimmkurs durchführen, viele Fragen zu den Schwimmkenntnissen deines Kindes gestellt und wenn möglich ein erster Termin für ein kostenloses Probeschwimmen vereinbart werden.
 Nur so kannst du sicher sein, dass dein Kind auch in die richtige Gruppe eingeteilt wird. Schnell kann es passieren, dass sich dein Nachwuchs in einer Gruppe wiederfindet, die schon viel weiter ist als dein eigener Sprössling. Das ist nicht nur frustrierend für euch, sondern auch für den Schwimmlehrer, der seine Stunde auf das jeweilige Schwimmlevel vorbereitet und auch für die anderen Teilnehmer, die dadurch zurückgehalten werden. Wenn ein Kind von den Schwimmkenntnissen her nicht in die Gruppe passt, dann kann das den ganzen Ablauf der Stunde und auch den Erfolg des Kurses beeinflussen. Besser ist eine Gruppe, in der alle Schwimmschüler über ähnliche Fertigkeiten verfügen.

Sauberkeit und Hygiene


Ein sauberes Schwimmbad (inklusive Duschen und Toiletten), eine sehr gute Wasserqualität und eine angenehme Wassertemperatur sind ein absolutes Muss. Die Wassertemperatur sollte für Schwimmkurse immer so um die 30 Grad (+/ – 2 Grad) betragen, damit sich die kleinen Schwimmer auch wohlfühlen, denn Kinder reagieren viel empfindlicher auf Kälte als Erwachsene. Für Kleinkinder und Babys muss die Wassertemperatur sogar 30 Grad oder mehr betragen. Lass dir alles genau vom Personal zeigen und stelle viele Fragen. Eine seriöse Schwimmschule wird dir diese, ohne zu zögern, gern beantworten.