Das Jahr ist gerade erst drei Tage alt und ich hoffe ihr seit alle gut reingerutscht. Alle reden jetzt wieder von neuen Vorsätzen für 2015, wie z.B. endlich mit dem Rauchen aufzuhören, Gewicht zu verlieren oder mehr Sport zu treiben. Ihr wisst wovon ich rede und ich möchte da auch nicht länger drauf rumreiten. Nur ein Tipp: Wusstet ihr, dass es circa 60 Tage dauert bis man neue Gewohnheiten, wie z.B. regelmässig ins Fitnessstudio zu gehen, verinnerlicht hat!

Wie sieht es denn mal mit einem ehr ungewöhnlicheren Vorsatz für dieses Jahr aus, der viel mehr Spass als die oben genannten machen wird, wie z.B.

„Ich möchte das mein Kind dieses Jahr endlich Schwimmen lernt und sicherer im und in der Umgebung von Wasser wird. Dafür gehen wir mindestens einmal pro Woche ins Schwimmbad zum ÜBEN (und nicht nur zum spielen)!“

Schafft ihr das in den nächsten 60 Wochen, wird sich euer Kind anschliessend, wenn ihr ein paar kleine Grundregeln beachtet, pudelwohl im Wasser fühlen. Aber dafür gibt es ja meinen Blog. Ob es allerdings dann Schwimmen kann, das wage ich nicht zu behaupten, aber darum muss es ja in erster Linie nicht gehen. Diese 60 Tage können sich auch hervorragend zur Vorbereitung für den anschliessenden Schwimmkurs eignen, denn viele Kinder können aufgrund schlecht ausgebildeter Schwimmlehrer gerade am Anfang eines Kurses negative Erfahrungen machen, die es unbedingt zu vermeiden gilt.

Abgesehen von den vielen neuen Erkenntnissen, die euer Kind in dieser Zeit mit euch im nassen Element sammeln wird, bitte vergesst nicht, dass ihr hier auch die Möglichkeit habt qualitativ hochwertige Zeit mit ihm zu verbringen, die heutzutage kaum noch vorhanden ist. Was gibt es Schöneres als dem eigenen Kind eine überlebenswichtige Fertigkeit zu vermitteln. Ihr werdet zusammen eine neue Stufe des gegenseitigen Vertrauens erreichen, denn sich auf die „helfende Hand“ im Wasser verlassen zu können, gilt als absolute Voraussetzung beim Schwimmen lernen. Glaubt mir, diese Zeit werdet ihr zusammen nie vergessen.

Schwimmen zu können heißt aber unter anderem auch mehr Selbstvertrauen zu entwickeln, die Koordination zu verbessern und das Herz-Kreislauf-System anzuregen. Außerdem beansprucht es kaum die Gelenke und kann daher von vielen ein Leben lang ausgeführt werden.

War das überzeugend genug bzw.  habt ihr den Entschluss für euch jetzt gefasst es endlich anzupacken, dann ist es wichtig, das Kinder vor allem am Anfang der Ausbildung von anderen Personen oder Geräuschen im näheren Lernumfeld nicht abgelenkt werden. Es wird anstrengend genug für euch sein, euer Kind im Schwimmbad davon zu überzeugen, dass ihr nicht nur zum Spielen hergekommen seit und das es euch in der Rolle des Lehrers akzeptiert. Ich habe mir daher mal ein paar Gedanken darüber gemacht, welcher Wochentag zum Üben hier wohl am sinnvollsten wäre. Meiner Meinung nach besteht Freitag am späten Nachmittag die beste Möglichkeit fast allein im Schwimmbad zu sein (übrigens genau wie im Fitneßstudio!!), da zu dieser Zeit viele Personen mit anderen Dingen, wie z.B. den Vorbereitungen auf das bevorstehende Wochenende, beschäftigt sind.

Somit erkläre ich hiermit den Freitag als offiziellen Schwimmlerntag mit Mami und Papi und aus diesem Grund werde ich auch alle meine neuen Beiträge und Wasserischerheitstipps ab nächster Woche immer am Freitag nach eurer gemeinsamen Schwimmlernstunde veröffentlichen. :-)

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